Servus und Grüß Gott

Servus und Grüß Gott

Fragen wir Anastasia, in welchem Land wir nach Deutschland waren antwortet sie mit: Grüß Gott 🙂 Bayern war schon schön und wir haben die Zeit bei unseren Freunden in Augsburg, bei München und in Hartkirchen sehr genossen. Endlich gab es Weißwurscht zum Frühstück und die Berge haben sich sehen lassen 🙂 Doch wollten wir ein wenig mehr. Wir freuten uns auf eine komplett neue Kultur und Sprache.

Klar mit Österreich war es ein Softstart ins Ausland. Bei einer Begegnung mit zwei Buben in Bayern, die Frösche am Teich fingen und sizierten, meinte einer auf die Frage, ob sie auch Urlaub im Ausland machen: Nein, nur in Österreich 🙂
Aber irgendwie ist es doch anders. Die Geschäfte sehen interessanter aus, die Natur ist mit Grenzüberschreitung eine andere, die Mentalität der Menschen und das Essen scheint komplett anders zu sein. Vielleicht ist aber auch vieles einfach Kopfsache. Sind die Menschen dort hinter der Grenze doch so anders? Wir werden es sehen 🙂

Irgendwie war Österreich auch ein Wunsch von Anastasia. Als größter Fan von Heidi, wollte sie immer mal in die Berge. Auch wenn Heidi, wenn es sie geben würde, in der Schweiz zu finden wäre. Doch solche Kleinigkeiten sind in diesem wunderbaren Alter makulatur. Und wir wurden nicht enttäuscht. Der Ausblick auf die Voralpen und das Hochgebirge ist einmalig. Hier merkt man doch wie mächtig die Natur ist und wie der Mensch lernen muss, damit zu leben. Wir steuerten nach einen Tipp (Danke an Jessy) die Stadt Ellmau an. Hier ist auf knapp 1500m Ellmis Zauberwelt und im Tal die Kulisse zu der Bergdoktor. Zweiteres war uns weniger wichtig und wir verbrachten einen wunderschönen Tag mit vielen Abenteuern und einer traumhaften Bergkulisse.
Und wie soll es auch anders sein. Ein kleiner Parkplatz am Tennisclub begrüßte uns mit fließenden Bergwasser, Toiletten und gratis Internet. Achja und der Empfang ist natürlich außerhalb des Hightechlandes Deutschland auch vorhanden. Hier merkt man mal wieder, dass es doch geht, aber das ist ein Thema für sich.

Jetzt in der Nebensaison laden einen die Berge zum wandern und genießen der Natur ein. Leider merkt man auf dieser Höhe, dass der Winter im Nacken steht und man die Jahreszeit trotz besten Wetter am Tage nicht verdrängen kann. So machten wir uns langsam auf den Weg Richtung Süden, um unsere Standheizung zu schonen 🙂 und mehr Zeit außerhalb des Campers zu verbringen. Zell am See wollten wir uns aber auf dem Weg noch angucken. Und wie es der Zufall will, kamen wir im dunklen an und unser angesteurter Parkplatz ergab sich als steiler Abstellplatz vor einer Pension. So ging also die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz im dunkeln weiter. Hier entstehen immer die schönsten Abenteuer 🙂 So fanden wir uns nach einer kurvenreichen Fahrt auf einem Berg wieder und hatten einen traumhaften Blick über den ganzen See bei Nacht. 20 Minuten später und einer erneuten Bergabfahrt fanden wir einen schönen Übernachtungsplatz und besichtigten am nächsten Tag die Stadt mit samt einer Bootsfahrt.

Damit war schon fast das Kapitel Österreich vorerst geschlossen und wir bewegten uns weiter Richtung Slowenien und Kroatien immer näher zur Sonne 🙂

Beste Grüße aus Bosnien und Herzegowina wünschen Euch die Siebenschläfer 🙂

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